Moena, Alpengemeinde im Val di Fassa, Italien
Moena ist eine Gemeinde im Val di Fassa in den Dolomiten, umgeben von Felsgruppen wie Catinaccio und Latemar. Der Ortskern liegt auf einem Hochplateau, wo mehrere Täler zusammenlaufen und Wanderwege in die Bergketten führen.
Die Gemeinde entwickelte sich im Mittelalter als Durchgangspunkt zwischen Trentino und Südtirol, was ihr Rolle als Handelsstation prägte. Im 20. Jahrhundert wuchs der Ort durch Alpintourismus und Wintersport.
Die Bewohner sprechen Ladinisch als historische Sprache der Täler, was sich in Ortsnamen und lokalen Bräuchen zeigt. In den Werkstätten am Ort arbeiten Handwerker noch mit traditionellen Holzschnitt- und Schnitzereimethoden.
Die Gegend eignet sich für Wanderungen im Sommer und Skifahren im Winter, mit markierten Wegen und Liften in den umliegenden Bergen. Lokale Geschäfte und Unterkünfte konzentrieren sich im historischen Ortskern, der zu Fuß erreichbar ist.
Einige Häuser im Ortskern zeigen noch alte Holzgalerien an den Obergeschossen, die früher zum Trocknen von Heu dienten. Diese Laubengänge sind typisch für ladinische Bauweise und heute oft mit Blumen geschmückt.
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