Phlegräische Inseln, Vulkanischer Archipel im Golf von Neapel, Italien
Die Phlegraeanischen Inseln sind eine Gruppe von vier Inseln im Tyrrhenischen Meer vor Neapel. Sie bestehen aus Ischia, Procida, Vivara und Nisida und bilden eine Kette vulkanischen Ursprungs.
Die antiken Griechen nannten diese Inseln Pithecussae, ein Name, der sich auf eine mythologische Geschichte über Zeus bezieht. Diese Benennungen stammen aus einer Zeit, als die Griechen die Inseln erkundeten und besiedelten.
Die Inseln haben starke maritime Traditionen durch Fischerei, besonders im Hafen Corricella auf Procida, wo dieser Lebensstil die lokale Küche und Bräuche prägt. Wenn man durch die Häfen schlendert, sieht man Fischerboote und Menschen, die ihre tägliche Arbeit am Wasser verrichten.
Regelmäßige Fähren und Schnellboote verbinden die Inseln mit Neapel, wobei die Fahrtzeit zwischen einer und anderthalb Stunden liegt. Die Bedingungen auf dem Wasser können je nach Jahreszeit variieren, daher ist es hilfreich, sich vorher über das Wetter zu informieren.
Der Berg Epomeo auf Ischia ragt etwa 800 Meter in die Höhe und beherbergt natürliche heiße Quellen, die aus alten vulkanischen Gesteinen austreten. Diese Thermalgebiete ziehen Besucher an, die die heilenden Eigenschaften des warmen Wassers nutzen möchten.
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