Castellabate, Mittelalterliche Stadt in der Provinz Salerno, Italien
Castellabate ist eine Gemeinde der Provinz Salerno in der Region Cilento, die sich über Hügel und Küstenabschnitte am Tyrrhenischen Meer erstreckt und auf 289 Metern Höhe liegt. Der obere Ortsteil bewahrt enge Gassen und Steinbauten aus dem Mittelalter, während die Küstenbereiche mit kleinen Häfen und Badebuchten das Bild prägen.
Der Abt Costabile Gentilcore begann 1123 mit dem Bau der Burg auf dem Hügel, um die Küste vor Überfällen zu schützen. Die Siedlung wuchs in den folgenden Jahrhunderten unter der Herrschaft verschiedener Adelsfamilien, bis sie im 19. Jahrhundert Teil des neuen italienischen Staates wurde.
Der Name stammt vom lateinischen «Castrum Abbatis» und verweist auf die ursprüngliche Gründung durch einen Abt im Mittelalter. Die Bewohner versammeln sich noch heute auf der Piazza San Costabile im oberen Ortsteil, während das Leben an den Stränden von Santa Maria und San Marco deutlich lebhafter verläuft.
Die Altstadt liegt auf einem Hügel und erfordert bequeme Schuhe für die schmalen, steilen Gassen mit Kopfsteinpflaster. Besucher sollten morgens oder am späten Nachmittag kommen, wenn die Sonne weniger stark scheint und sich ein Rundgang angenehmer gestaltet.
Die Burg auf dem Gipfel wurde nie fertiggestellt, und ihre offene Struktur lässt heute den Wind durch die Mauern ziehen. Einheimische sagen, dass sich bei klarem Wetter von hier aus bis zu sieben Küstendörfer überblicken lassen.
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