Area marina protetta Santa Maria di Castellabate, Meeresschutzgebiet in der Provinz Salerno, Italien
Das Schutzgebiet Santa Maria di Castellabate erstreckt sich über etwa 7.100 Hektar entlang der Tyrrhenischen See und wird durch felsige Küstenabschnitte sowie mehrere Unterwasserhöhlen geprägt. Die Meereszone beherbergt eine reiche Vielfalt von Fischen, Krustazeen und anderen Meeresorganismen in ihren verschiedenen Schichten.
Das Gebiet wurde nach umfangreichen wissenschaftlichen Studien der Meeresökosysteme in den 1960er Jahren 2009 unter Schutz gestellt. Diese Untersuchungen zeigten die Besonderheit und Vielfalt des Meeresbodens zwischen den Küstenorten Tresino und Licosa.
Das Schutzgebiet ist eng mit der örtlichen Bevölkerung verbunden, die seit Generationen von Fischerei lebt. Die Bewohner sehen die Meereszone heute als wichtigen Teil ihrer Identität und ihrer wirtschaftlichen Zukunft.
Die Schutzzone teilt sich in drei Bereiche mit unterschiedlichen Regeln für Aktivitäten wie Schwimmen, Tauchen und Bootsfahren. Besucher sollten sich vor Aktivitäten über die geltenden Bestimmungen für ihre gewählte Zone informieren, um die lokalen Regeln einzuhalten.
Wissenschaftler entdeckten eine für die Welt neue Krebsart namens Syriella castellabatensis in den Gewässern des Reservats. Diese Entdeckung unterstreicht die biologische Vielfalt und den wissenschaftlichen Wert dieser Meereszone für die Forschung.
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