Castellarano, italienische Gemeinde
Castellarano ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Reggio Emilia, die auf einem Hügel neben dem Fluss Secchia liegt. Die Ortschaft ist geprägt von historischen Gebäuden, engen Gassen und Überresten der mittelalterlichen Burg sowie einem Kirchenbau mit romanischen Elementen aus dem Mittelalter.
Castellarano wurde vor über tausend Jahren gegründet und war zeitweise im Besitz der Gräfin Mathilde von Canossa, einer einflussreichen Adligen. Der Ort wuchs um die Burg und einen Wachturm herum, die strategisch wichtig waren, um die Wasserroute nach Reggio Emilia zu kontrollieren.
Der Name Castellarano stammt von seiner mittelalterlichen Burganlage, die das Ortsbild prägt. Die engen Gassen und der mit Flusskieseln gepflasterte Hauptplatz schaffen eine rustikale Atmosphäre, die von den Bewohnern täglich genutzt wird und das Gefühl einer historischen Siedlung vermittelt.
Das Dorf liegt auf einem Hügel und ist leicht über die Hauptstrasse erreichbar, von der aus schmale Wege in die Altstadt führen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die gepflasterten Strassen und die Hügellage anspruchsvoll für längere Spaziergänge sein können.
In der Nähe von San Valentino wurde ein großes Walskeletst namens Valentina entdeckt, das nun im Palazzo dei Musei in Reggio Emilia ausgestellt ist. Dieser Fund belegt, dass die Region vor Millionen von Jahren unter dem Meer lag und zeigt eine faszinierende geologische Geschichte unter der heutigen Landschaft.
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