Montecristo, Geschützte Insel im Tyrrhenischen Meer, Italien
Montecristo ist eine unbewohnte Insel im Tyrrhenischen Meer zwischen Korsika und der Toskana, die sich aus dem Wasser erhebt und mit dichtem Gebüsch bedeckt ist. Die Küste fällt steil ins Meer ab, während das Innere von Felswänden und immergrünen Pflanzen geprägt wird.
Mönche bewohnten die Insel bis Mitte des 16. Jahrhunderts, als sie nach einem Angriff von Seeräubern die Klosteranlage aufgaben. Seit dem 19. Jahrhundert gehört sie zu Italien und wurde später zum Naturschutzgebiet erklärt.
Alexandre Dumas wählte diese abgelegene Insel als zentralen Schauplatz für seinen Roman Der Graf von Monte Cristo von 1844.
Besuche erfordern eine Sondergenehmigung der italienischen Behörden, die nur wenige Male jährlich für geführte Gruppen ausgestellt wird. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind notwendig, da es auf der Insel keine Versorgung gibt.
Zwei Wildhüter leben dauerhaft auf der Insel und überwachen die geschützten Tier- und Pflanzenarten. Die Zahl der jährlichen Besucher wird streng auf etwa tausend begrenzt, um die Natur zu schonen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.