Frontone, italienische Gemeinde
Frontone ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Pesaro und Urbino in der Region Marken, eingebettet in die hügelige Landschaft des Apennins. Das Ortsbild wird von kompakten Steinhäusern, einer mittelalterlichen Burg und einem kleinen Kirchplatz geprägt.
Die Burg von Frontone wurde im Mittelalter erbaut und diente jahrhundertelang als Kontrollpunkt über die umliegenden Hügelpässe. Später wechselte das Dorf mehrfach den Herrn, bevor es endgültig in den päpstlichen Kirchenstaat eingegliedert wurde.
Der Name Frontone leitet sich vermutlich von einem lateinischen Familiennamen ab, was auf eine sehr frühe Besiedelung hinweist. Wer durch das Dorf geht, sieht an den Fassaden alte Steinmetzarbeiten und kleine Votivnischen, die an religiöse Bräuche erinnern.
Das Dorf lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Gassen eng und stellenweise steil sind. Wer das Umland entdecken möchte, findet in der Nähe einfache Wanderwege, die durch die Hügel des Apennins führen.
Die Burg von Frontone wurde im 20. Jahrhundert teilweise restauriert und beherbergt heute gelegentlich kleine Veranstaltungen im Innenhof. Während der meisten Zeit des Jahres kann man durch den Burghof spazieren und hat von dort oben einen weiten Blick auf die umliegenden Täler.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.