Abbazia di Santa Maria di Sitria, Romanische Abtei in Scheggia e Pascelupo, Italien
Die Abbazia di Santa Maria di Sitria ist eine romanische Benediktinerabtei in der Nähe von Scheggia e Pascelupo, eingebettet in die natürliche Umgebung des Monte-Cucco-Parks. Das Gebäude besteht aus einer Kirche mit einzelnem Schiff, Tonnenwölbung und erhöhtem Altarraum, der in einer halbrunden Apsis endet, sowie einem unterirdischen Kryptabereich mit ursprünglichen Elementen.
San Romualdo gründete das Kloster 1014 auf Grundlage einer älteren Einsiedelei, wo er seine letzten Jahre in Meditation verbrachte. Die Abtei entstand als wichtiger religiöser Außenposten in einer Bergregion, wo die Benediktiner später ihre monastische Präsenz ausbauten.
Die Kapelle zeigt romanische Merkmale, die mit einer schlichten, funktionalen Gestaltung verbunden sind. Der Innenraum wirkt intim und konzentriert, wie es für einen Ort bestimmt war, der Mönchen zum stillen Gebet diente.
Der Ort erfordert eine Voranmeldung für den Zutritt und liegt inmitten einer natürlichen Landschaft, die zu Fuß erreichbar ist. Besucher sollten geeignetes Schuhwerk tragen, da der Weg durch hügelige Bereiche führt und die Öffnung nicht immer regelmäßig ist.
Ein römischer Säulenkopf mit korinthischem Kapitell aus dem 6. Jahrhundert stützt die Gewölbe der unterirdischen Krypta und zeigt, dass frühere Bauwerke an diesem heiligen Ort wiederverwendet wurden. Dieser Fund zeigt die Kontinuität religiöser Verehrung über mehrere Epochen hinweg.
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