Parco del Monte Cucco, Regionalpark in der Provinz Perugia, Italien
Der Parco del Monte Cucco ist ein regionales Schutzgebiet in Nordost-Umbrien, das Bergketten, Täler und unterirdische Flüsse auf vier Gemeinden verteilt zeigt. Das Gelände verbindet offene Graslandschaften mit bewaldeten Hängen und bietet zahlreiche Höhlenöffnungen, die in die Bergtiefe führen.
Das Schutzgebiet wurde 1995 gegründet und unter die IUCN-Kategorie V eingestuft, was bedeutet, dass es eine Kulturlandschaft mit aktiver menschlicher Nutzung ist. Diese Einteilung unterscheidet es von strengeren Naturschutzgebieten und ermöglicht traditionelle wirtschaftliche Tätigkeiten auf seinem Gebiet.
Die Gemeinden im Park bewahren traditionelle Forstwirtschaft und Weidewirtschaft, wo Hirten noch ihre Herden über die Berghänge treiben. Diese Praktiken prägen das Landschaftsbild und verbinden die Menschen seit Generationen mit dem Berg.
Das Gebiet bietet mehrere markierte Wanderrouten unterschiedlicher Schwierigkeit und Zugang zu großen Höhlensystemen für Erkundungen. Im Winter können Besucher auch bei guten Bedingungen Langlauf betreiben, und von den höheren Lagen aus ist Gleitschirmspringen möglich.
Das unterirdische Netzwerk von Flüssen und Quellen speist einen Lebensraum, der Wolfs- und Adlerpopulationen in dieser Bergregion unterstützt. Diese Tiere sind Seltenheiten in Mittelitalien und ihre Präsenz zeigt, wie wichtig das Schutzgebiet für die biologische Vielfalt der Apenninen ist.
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