Varazze, Küstengemeinde in Ligurien, Italien
Varazze ist eine Gemeinde an der ligurischen Riviera di Ponente zwischen Genua und dem regionalen Naturpark Monte Beigua. Das Stadtgebiet umfasst mehrere Kilometer Küstenlinie mit Stränden, eine Altstadt oberhalb der Küste und bewaldete Hügel im Hinterland.
Der Ort entwickelte sich aus einer römischen Station namens Ad Navalia und erlangte im 13. Jahrhundert kommunale Selbstverwaltung. Die spätere Eingliederung in die Republik Genua Mitte desselben Jahrhunderts prägte seine Entwicklung als Küstenort.
Die gotisch-romanischen Türme und Fresken prägen heute noch das Ortsbild und zeigen den Einfluss der sienesischen Kunstschule auf die lokale Kirchenarchitektur. Besucher können in den Gassen des alten Zentrums die Atmosphäre einer ligurischen Küstenstadt erleben, die ihre mittelalterlichen Wurzeln bewahrt hat.
Der Touristenhafen bietet Anlegeplätze und dient als Ausgangspunkt für Bootsfahrten entlang der Küste. Die Strände sind im Sommer belebter, während Herbst und Frühling ruhigere Besuchszeiten bieten.
Die ehemalige Bahntrasse Genua-Ventimiglia wurde zu einem Küstenwanderweg umgebaut, der den Ort mit benachbarten Gemeinden verbindet. Dieser Abschnitt ermöglicht einen Spaziergang direkt am Meer ohne Autoverkehr.
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