Amiternum, Archäologische Stätte in L'Aquila, Italien
Amiternum ist eine archäologische Stätte der Römer in den Apenninen bei L'Aquila mit gut erhaltenen Überresten wie einem Theater, Tempeln und Wohnhäusern. Die Gebäude sind über mehrere Geländestufen verteilt und zeigen, wie die Römer an steilen Hängen bauten.
Die Siedlung entstand zunächst bei den Sabinern und wurde später zu einer römischen Gemeinde, die an wichtigen Handelsstraßen zwischen Rom und Norditalien lag. Diese strategische Lage machte sie zu einem bedeutenden Knotenpunkt für Waren und Ideen.
Der Ort trägt den Namen einer antiken Siedlung und zeigt durch seine Überreste, wie Menschen in den Bergen lebten und wirtschafteten. Die Fundstücke deuten auf regelmäßigen Handelskontakt und handwerkliche Fähigkeiten hin.
Der Ort ist zugänglich zu Fuß auf dem Hügelgelände, wobei festes Schuhwerk empfohlen wird wegen der unebenen und teilweise steilen Wege. Es gibt Informationstafeln an verschiedenen Punkten, die die Gebäude erklären.
Der bekannte römische Dichter Juvenal wurde hier geboren und hinterließ damit dieser Bergstadt einen unerwarteten Verbindung zur großen Literatur der Antike. Seine Werke, die Alltag und Gesellschaft kritisch beschrieben, bereichern das Verständnis für die damalige Zeit.
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