Liparische Inseln, UNESCO-Welterbe Archipel in Sizilien, Italien.
Aeolian Islands ist ein Archipel aus sieben vulkanischen Inseln im Tyrrhenischen Meer nordöstlich von Sizilien, darunter Lipari, Vulcano, Salina, Stromboli, Filicudi, Alicudi und Panarea. Die Inseln erheben sich aus tiefem Wasser mit Klippen aus schwarzem Lavagestein, weißen Bimssteinablagerungen und Stränden aus grobem dunklem Sand.
Griechische Siedler aus Knidos und Rhodos gründeten im 6. Jahrhundert vor Christus Kolonien auf mehreren Inseln und nannten sie nach Aiolos, dem mythischen Herrscher der Winde. Über Jahrhunderte hinweg zogen sich Piraten in die abgelegenen Buchten zurück, bis Spanien im 16. Jahrhundert Festungen baute, um die Handelswege zu schützen.
Die Inseln liefern die süßen Trauben für den Malvasia delle Lipari, einen bernsteinfarbenen Dessertwein, der auf Strohmatten in der Sonne getrocknet wird. Viele Winzer pflegen noch die alten Terrassenfelder, die in steile Hänge gebaut wurden und das Land vor Erosion schützen.
Fährverbindungen verkehren zwischen den Inseln und Milazzo auf dem sizilianischen Festland, wobei die Fahrtzeiten je nach Ziel zwischen 40 Minuten und mehreren Stunden variieren. Die Wanderwege führen oft über raue vulkanische Oberflächen, daher sollten festes Schuhwerk und Sonnenschutz mitgebracht werden.
Alicudi besitzt keine asphaltierten Straßen oder Autos, und alle Wege bestehen aus Steinstufen, die von Eseln zum Tragen von Vorräten und Gepäck genutzt werden. Die westlichste Insel zeigt nachts aufgrund fehlender elektrischer Beleuchtung entlang der Pfade einen klaren Sternenhimmel.
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