Brixen, Domstadt in Südtirol, Italien.
Brixen ist eine Stadt im südlichen Tirol, die sich entlang des Eisacktals zwischen Weinbergen und Obstgärten ausbreitet. Die Altstadt besteht aus schmalen Gassen mit Laubengängen, kleinen Plätzen und Häusern, deren Fassaden pastellfarbene Töne und bemalte Fensterläden zeigen.
Im Mittelalter herrschten hier Fürstbischöfe über das umliegende Gebiet, bis ihre weltliche Macht im 19. Jahrhundert endete. Die Eingliederung in das Habsburgerreich veränderte die politische Struktur und brachte neue Verwaltungsformen mit sich.
Der Ortsname stammt von der alten rätischen Bezeichnung Brixina ab, die auf keltische Wurzeln zurückgeht. Heute sieht man diese Zweisprachigkeit überall im Stadtbild, wo Schilder und Beschriftungen beide Landessprachen zeigen.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in Gehweite innerhalb der Altstadt, die man zu Fuß in wenigen Stunden erkunden kann. Parkplätze befinden sich am Stadtrand, von wo aus man leicht zu den zentralen Gassen gelangt.
Im Innenhof des Priesterseminars wachsen Maulbeerbäume, die seit Jahrhunderten stehen und früher Seidenraupen ernähren sollten. Diese Bäume erinnern an Versuche, Seidenproduktion in den Alpen einzuführen, die jedoch nie erfolgreich wurden.
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