Südtirol, Nördliche italienische Provinz an der Grenze zu Österreich.
Südtirol ist eine Provinz im Norden Italiens, die an Österreich und die Schweiz grenzt und von Bergketten, engen Tälern, Seen und ausgedehnten Wäldern geprägt ist. Die Landschaft wechselt zwischen steilen Gipfeln, weiten Hochebenen und Tälern, in denen Obstgärten und Weinreben wachsen.
Nach dem Ersten Weltkrieg kam die Region durch den Vertrag von Saint-Germain von Österreich zu Italien. Dieser Wechsel brachte jahrzehntelange Spannungen und Anpassungen im Alltag der Bevölkerung mit sich.
In dieser Gegend wechseln die Bewohner im Alltag selbstverständlich zwischen Deutsch, Italienisch und Ladinisch, je nachdem, wo sie sich befinden oder wen sie treffen. Viele Ortsnamen stehen zweisprachig auf Schildern, und in Geschäften oder Gasthäusern hört man oft mehrere Sprachen durcheinander.
Die Provinz ist durch ein Netz von Bussen und Zügen erschlossen, das auch kleine Orte in den Bergen erreicht. Wer im Winter kommt, sollte Schnee und geschlossene Pässe einplanen; im Sommer öffnen sich alle Höhenwege.
Hier wachsen Weinreben auf über 1000 Metern Höhe, was zu den höchsten Weinlagen Europas zählt. Die Kombination aus Höhenlage und Sonneneinstrahlung verleiht den Weinen einen besonderen Charakter, den Kenner sofort erkennen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.