Mals, Berggemeinde im Vinschgau, Italien
Mals ist eine Gemeinde im oberen Vinschgau, die auf 1051 Metern Höhe in einem breiten Tal liegt, umgeben von Alpengipfeln und ausgedehnten Obstbäumen. Die Siedlung erstreckt sich über flaches bis leicht hügeliges Gelände mit zahlreichen kleinen Häusern, Bauernhöfen und Wiesen.
In der Gegend von Mals wurden Spuren von Siedlungen aus römischen Zeiten und dem Mittelalter gefunden, was auf eine lange Besiedlungsgeschichte hindeutet. Im Mittelalter gehörte das Gebiet zum Fürstbistum Brixen und wurde Teil eines wichtigen Verwaltungsgebiets.
Die Bewohner von Mals sprechen überwiegend Deutsch im Alltag, während italienische Namen und Traditionen in der Verwaltung sichtbar sind. Diese zweisprachige Realität prägt das Straßenbild, die Geschäfte und das gesellschaftliche Leben der Gemeinde.
Die Gemeinde hat direkte Bus- und Bahnverbindungen zu größeren Städten in Südtirol mit regelmäßigen Fahrten tagsüber. Besucher finden einfache Zugänge zur Umgebung, und die Verkehrsmittel fahren zu verschiedenen Tageszeiten.
Auf einem Hügel über Mals steht das Kloster Monte Maria, eines der höchstgelegenen Benediktinerklöster Europas. Dieses religiöse Bauwerk thront über dem Tal und ist aus vielen Blickwinkeln sichtbar.
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