Oberetteshütte, Berghütte in Südtirol, Italien
Die Oberetteshütte ist ein Bergrefugium in den Ötztaler Alpen, das auf etwa 2670 Metern Höhe liegt und Wanderern Unterkunft bietet. Die Hütte befindet sich neben dem Saldur-Bach und in der Nähe der Matscher Alm, einer traditionellen Bergalm.
Das Refugium wurde 1883 als ursprüngliche Struktur erbaut und später von der Prager Sektion des Alpenvereins erweitert. Ein Brand zerstörte 1945 das Gebäude, woraufhin es in den 1980er Jahren wieder aufgebaut wurde.
Die Hütte ist ein Treffpunkt für Bergsteiger und Wanderer, die die alpine Kultur des Ötztals erleben möchten. Hier treffen sich Menschen aus verschiedenen Regionen, um gemeinsam zu essen und die Berglandschaft zu genießen.
Der Zugang erfolgt über einen etwa 7,7 Kilometer langen Wanderweg, der vom Hotel Glieshof beginnt und normalerweise etwa drei Stunden Gehzeit dauert. Der Weg ist gut markiert, aber es ist wichtig, mit ausreichend Wasser und Proviant ausgestattet anzukommen.
Der Name leitet sich vom benachbarten Oberettesferner-Gletscher ab, wobei 'Ferner' ein altes Wort für ödes Land in der Bergregion ist. Dieser Gletscher war lange Zeit ein Bezugspunkt für lokale Bergsteiger und prägt die geografische Identität der Gegend.
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