Innichen, Berggemeinde in Südtirol, Italien
Innichen liegt im östlichen Teil des Pustertals auf einer Höhe von 1.175 Metern, umgeben von den Sextner Dolomiten im Süden und sanfteren Hängen im Norden. Die Gemeinde erstreckt sich entlang des oberen Drau-Tals, wo der Fluss entspringt und durch ein weites Becken fließt.
Herzog Tassilo III. von Bayern gründete hier 769 eine Benediktinerabtei, die das Tal prägte und die Christianisierung der Umgebung vorantrieb. Das Kloster blieb bis 1803 unter der Verwaltung der Bischöfe von Freising und verlor dann seine geistliche Bedeutung während der Säkularisation.
Der Ortsname stammt vom keltischen „Alcimum
Die Gemeinde liegt an der Eisenbahnlinie zwischen Italien und Österreich und bietet direkte Verbindungen in beide Richtungen. Wanderwege beginnen direkt im Ort und führen in verschiedene Höhenlagen, von flachen Talrouten bis zu steilen Bergpfaden.
Die Stiftskirche beherbergt romanische Fresken aus dem 13. Jahrhundert, die biblische Szenen in leuchtenden Farben zeigen. Der freistehende Glockenturm neben der Kirche diente ursprünglich auch als Wehrturm.
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