Dreischusterspitze, Berggipfel in den Sextener Dolomiten, Italien
Die Dreischusterspitze ist ein Gipfel in den Sextner Dolomiten in Südtirol, Italien, mit einer markanten Pyramidenform, die ihn von weitem erkennbar macht. Der Berg befindet sich auf etwa 3145 Metern Höhe und gehört zu den auffälligsten Silhouetten dieses Teils der Dolomiten.
Der Gipfel wurde 1869 von Paul Grohmann, Franz Innerkofler und Peter Salcher erstmals bestiegen, in einer Zeit, als Bergsteiger begannen, die Dolomiten systematisch zu erkunden. Diese Erstbesteigung legte den Grundstein für weitere Routen an diesem Fels.
Der Name Dreischusterspitze leitet sich von einer alten Sage über drei Schuster ab, die angeblich auf dem Berg arbeiteten. Diese Geschichte ist noch heute Teil der lokalen Überlieferung in der deutschsprachigen Gemeinschaft des Pustertals.
Der Aufstieg setzt Kletterfahrung voraus und sollte nur bei stabilen Wetterverhältnissen unternommen werden, da die Felswände anspruchsvoll sind. Die nahe gelegene Dreischusterhütte eignet sich gut als Ausgangspunkt und bietet eine Unterkunft vor dem Anstieg zum Gipfel.
Die Felsen des Gipfels stammen aus der Trias und entstanden als Sediment auf dem Meeresgrund, bevor tektonische Bewegungen sie in diese Höhe schoben. Wer genau hinschaut, kann im Gestein noch Spuren von Meeresorganismen entdecken.
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