Sextener Rotwand, Berggipfel in den Sextener Dolomiten, Italien.
Der Sextener Rotwand ist ein Berggipfel in den Dolomiten mit einer Höhe von etwa 2.965 Metern. Die Geologie ist gekennzeichnet durch markante Kalksteinformationen mit mehreren Kletterrouten durch das felsige Gelände.
Der erste dokumentierte Aufstieg fand am 20. Juli 1878 statt, als Michel Innerkofler und Roland von Eötvös den Gipfel erreichten und damit einen Meilenstein in der Bergsteigergeschichte setzten. Diese frühe Erkundung trug dazu bei, den Berg in den alpinen Aufzeichnungen bekannt zu machen.
Die beiden Namen des Berges, Croda Rossa di Sesto auf Italienisch und Sextener Rotwand auf Deutsch, spiegeln das zweisprachige Erbe Südtirols wider. Diese sprachliche Dualität ist in der ganzen Region sichtbar und zeigt die gemischte Geschichte der Bevölkerung.
Man kann den Berg vom Rot Wand Sessellift aus erreichen, von wo aus eine Wanderung von etwa 1,5 Stunden zum Klettereinstieg erforderlich ist. Das Gelände ist bergig und felsig, daher sind gute Schuhe und Trittsicherheit notwendig.
Der Berg trägt Überreste von Befestigungen und Tunneln aus dem Ersten Weltkrieg, die von der ehemaligen Frontlinie zwischen italienischen und österreichisch-ungarischen Kräften stammen. Diese Militärstrukturen sind heute noch sichtbar und erinnern an die militärische Bedeutung dieser Region.
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