Abtei von San Fruttuoso, Benediktinerabtei in der Bucht von San Fruttuoso, Italien.
Der romanische Gebäudekomplex liegt eingeschlossen zwischen bewaldeten Berghängen und der Meereslinie, mit Kreuzgang, Kirchenschiff und einem achteckigen Wehrturm aus dem sechzehnten Jahrhundert. Die Architektur verbindet monastische Strukturen mit Verteidigungsbauten gegen Piratenüberfälle.
Griechische Mönche brachten die Gebeine des heiligen Fructuosus im achten Jahrhundert hierher und gründeten ein Benediktinerkloster. Die Abtei ging 1468 in den Besitz der Familie Doria über, die sie bis ins zwanzigste Jahrhundert kontrollierte, bevor sie dem italienischen Staat übergeben wurde.
Die Abtei beherbergt die Grabstätte der Familie Doria mit Gräbern aus den Jahren 1275 bis 1305, ergänzt durch einen antiken römischen Sarkophag. Das FAI verwaltet heute das Gelände und öffnet es der Öffentlichkeit als Museum.
Besucher erreichen die Anlage per Fähre von Camogli oder Rapallo oder über einen zweistündigen Wanderweg von Portofino aus. Die Öffnungszeiten variieren saisonal, Eintrittsgebühren gelten für Kirche und Museum. Eingeschränkte Barrierefreiheit wegen historischer Bausubstanz.
In 56 Fuß (17 Metern) Tiefe vor der Küste steht seit 1954 die Christus-Statue Christ of the Abyss, geschaffen vom Bildhauer Guido Galletti. Die Bronzefigur wurde zum Gedenken an den verstorbenen Taucher Dario Gonzatti installiert.
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