Camogli, Küstengemeinde in Ligurien, Italien
Camogli ist eine Gemeinde an der ligurischen Riviera zwischen Genua und Portofino, die sich an einem schmalen Küstenstreifen zwischen steilen Hügeln und dem Meer ausbreitet. Das historische Zentrum zieht sich entlang der Uferpromenade und schmaler Gassen, die zu höher gelegenen Vierteln mit Treppen und Durchgängen führen.
Die Ansiedlung entwickelte sich im Mittelalter zu einem wichtigen Seefahrtsort mit hunderten Segelschiffen. Im 19. Jahrhundert erreichte die örtliche Schifffahrt ihren Höhepunkt, bevor der Dampfschiffverkehr die Segelflotte ersetzte.
Der Name stammt wahrscheinlich von den Häusern der Seeleute, die eng beieinander am Hafen stehen. Lokale Fischerfamilien nutzen die bunten Fassaden seit Jahrhunderten als Orientierungshilfe bei der Rückkehr vom Meer.
Die Wanderwege des Naturparks Portofino verbinden den Ort mit San Rocco, San Fruttuoso und Portofino durch mediterrane Vegetation. Der Bahnhof liegt nahe am Zentrum und bietet regelmäßige Verbindungen entlang der ligurischen Küste.
Die bronzene Christusstatue in der Bucht von San Fruttuoso ruht 17 Meter unter der Wasseroberfläche und zieht Taucher aus vielen Ländern an. Der Bildhauer schuf sie 1954 als Schutzpatron für alle, die unter Wasser arbeiten oder tauchen.
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