Montalcino, Mittelalterliche Kommune in der Toskana, Italien
Montalcino ist eine mittelalterliche Gemeinde in der Provinz Siena in der Toskana. Die Stadt liegt auf einem Hügel und wird von einer fünfeckigen Festung überragt, die noch heute Teile der Verteidigungsmauern aus dem 14. Jahrhundert umfasst.
Die Siedlung entstand im 9. Jahrhundert rund um eine Kirche, die von Mönchen aus der nahen Abtei Sant'Antimo gegründet wurde. Im Jahr 1361 errichteten die Bewohner die Festung, um sich gegen die Expansion von Florenz zu verteidigen.
Der Name des Ortes erinnert an die Eichenwälder, die einst die Hügel bedeckten, während heute Weinberge das Landschaftsbild prägen. Besucher sehen lokale Winzer bei der Arbeit in den Kellereien, wo jahrhundertealte Traditionen des Weinbaus weiterleben.
Die Altstadt ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die steilen Gassen und die historischen Gebäude auf engem Raum liegen. Wer einen Besuch plant, sollte bequeme Schuhe mitbringen, da die Straßen aus Kopfstein bestehen und mehrere Höhenunterschiede aufweisen.
Der Brunello-Wein aus der Region wird ausschließlich aus Sangiovese-Trauben hergestellt und muss mindestens fünf Jahre reifen, bevor er verkauft werden darf. Diese Sorte war die erste in Italien, die die geschützte Herkunftsbezeichnung DOCG erhielt.
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