Monterosso al Mare, Küstendorf in Cinque Terre, Italien.
Monterosso al Mare ist ein Küstenort an der ligurischen Riviera, der größte der fünf Dörfer im Nationalpark Cinque Terre. Der Ort teilt sich in einen historischen Kern mit engen Gassen und einen neueren Strandbereich, die durch einen kurzen Tunnel miteinander verbunden sind.
Die Siedlung entstand im Mittelalter und erhielt Befestigungsanlagen zum Schutz vor Überfällen vom Meer her. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich der Ort unter genuesischer Herrschaft zu einem Zentrum des Weinbaus und des Fischfangs entlang dieser Küste.
Die Pfarrkirche San Giovanni Battista aus dem 13. Jahrhundert zeigt gotische Formen mit schwarz-weißen Marmorbändern an der Fassade, eine regionale Bautradition aus Ligurien. Im alten Ortskern öffnen sich kleine Plätze, an denen die Einheimischen frischen Fisch und lokal hergestelltes Pesto verkaufen.
Die Gegend verfügt über einen größeren Sandstrand, an dem sowohl freie Bereiche als auch Abschnitte mit Liegen und Sonnenschirmen zur Verfügung stehen. Treppen und steile Wege verbinden die beiden Ortsteile, während der Tunnel eine barrierefreiere Alternative bietet.
An der Grenze zwischen altem und neuem Ortskern steht eine große Neptun-Statue aus Beton, ursprünglich Teil einer Villa aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Figur hat durch Sturm und Verwitterung den erhobenen Arm verloren und wirkt heute wie ein Fragment vergangener Zeiten am Felsrand.
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