Riomaggiore, Küstengemeinde in Ligurien, Italien
Riomaggiore ist eine Gemeinde in der Provinz La Spezia an der ligurischen Küste und gehört zu den fünf Dörfern der Cinque Terre. Mehrfarbige Häuser stehen dicht gedrängt auf terrassenförmigen Hängen, die bis zu einem kleinen Hafen am Meer hinabführen.
Griechische Flüchtlinge gründeten im achten Jahrhundert die erste Ansiedlung und wählten diesen Ort wegen des fruchtbaren Bodens und der reichen Fischgründe. In späteren Jahrhunderten bauten Bauern die steilen Hänge zu Weinbergterrassen aus, um den begrenzten Raum zu nutzen.
Der Name leitet sich vom Bach Rio Maggiore ab, der durch das enge Tal fließt und das Dorf in zwei Hälfteile teilt. Bewohner nutzen steile Gassen und verbinden ihre Häuser über kleine Brücken, die über den Wasserlauf führen und zur alltäglichen Architektur gehören.
Die Bahnstation verbindet das Dorf mit den anderen Orten der Cinque Terre und liegt am oberen Rand der Siedlung. Autos sind innerhalb des Ortes nicht erlaubt, daher müssen Besucher die schmalen Wege und Treppen zu Fuß erkunden.
Die Umgebung erzeugt zwei besondere Weine: den weißen Cinque Terre DOC und den süßen Sciacchetrà aus heimischen Rebsorten. Diese Weine wachsen auf steilen Terrassen, die nur mit Handarbeit bewirtschaftet werden können und seit Jahrhunderten den Hang prägen.
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