Vernazza, Küstenfischerdorf in Cinque Terre, Italien
Vernazza ist ein Küstendorf in der Provinz La Spezia in der Region Ligurien in Italien. Das Dorf erstreckt sich vom natürlichen Hafen den felsigen Hang hinauf, mit engen Gassen und hohen Häusern in Rosa-, Gelb- und Orangetönen.
Das Dorf entstand im Jahr 1080 und entwickelte sich als Seehafen, geschützt durch eine Burg auf dem Felsen oberhalb des Hafens. Die Befestigungsanlagen dienten dem Schutz gegen Überfälle vom Meer und Piratenangriffe während des Mittelalters.
Die Kirche Santa Margherita d'Antiochia steht direkt am Wasser und zeigt gotisch-ligurische Bauformen mit einem achteckigen Glockenturm aus dem Jahr 1318. Fischer ziehen am frühen Morgen ihre Netze am kleinen Hafen ein, während Einheimische sich auf der kleinen Piazza vor dem Meer treffen.
Reisende können das Dorf mit Regionalzügen erreichen, die La Spezia mit Genua verbinden, oder über Wanderwege von den benachbarten Cinque-Terre-Dörfern. Die steilen Gassen und unebenen Pflastersteine erfordern festes Schuhwerk und machen den Zugang mit Kinderwagen oder Rollstühlen schwierig.
Das Dorf bewahrt seinen Status als einziger natürlicher Hafen in den Cinque Terre, wo Fischerboote noch immer in der kleinen geschützten Bucht anlegen. Nach der schweren Überschwemmung von 2011 haben die Bewohner große Teile des historischen Ortszentrums mit freiwilliger Arbeit wiederaufgebaut.
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