Reschenpass, Gebirgspass an der österreichisch-italienischen Grenze, Tirol
Der Reschenpass verbindet das obere Inntal mit dem Vinschgau über die Hauptkette der Alpen auf 1.507 Metern Höhe (etwa 4.944 Fuß). Die Straße führt zwischen Nauders in Österreich und Graun im Vinschgau in Italien hindurch, vorbei am Reschensee mit seinem bekannten Kirchturm im Wasser.
Der Pass war Teil der Via Claudia Augusta, einer römischen Straße aus dem Jahr 50 nach Christus, die Nord- und Südgebiete verband. Über Jahrhunderte blieb er eine der wichtigsten Handelsrouten über die Alpen.
Der aus dem Reschensee ragende Glockenturm der Katharinen-Kirche zeigt, wo früher das Dorf Alt-Graun stand, bevor es für den Staudamm überflutet wurde. Wanderer und Radfahrer legen hier oft eine Pause ein, um das Wahrzeichen zu fotografieren, das heute als Mahnmal gilt.
Die Straße bleibt das ganze Jahr geöffnet und ist gut ausgebaut, wobei Winterreifen oder Schneeketten bei Schneefall empfohlen werden. Tankstellen und Rastplätze finden sich auf beiden Seiten der Grenze in den nahen Ortschaften.
Im Winter friert der Reschensee zu, sodass Besucher über das Eis direkt zum mittelalterlichen Kirchturm laufen können, der aus dem Wasser ragt. An klaren Tagen spiegelt sich der Turm im glatten Eis und erzeugt ein doppeltes Bild.
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