Castel di Tora, italienische Gemeinde
Castel di Tora ist eine kleine Gemeinde am nördlichen Ufer des Stausees Turano in der Provinz Rieti. Das Dorf besteht aus alten Steinhäusern mit Ziegeldächern, die enge Gassen bilden, die zum Wasser hinabführen, und ist von steilen Schluchten und dichten Wäldern umgeben.
Die Gemeinde war ursprünglich eine Verteidigungssiedlung an den Ufern des damaligen Flusses Turano. Der Bau des Staudamms in den 1930er Jahren veränderte die Landschaft grundlegend und führte zur Überflutung von nahe gelegenen Dörfern wie Borgo Antuni.
Die Kirche San Giovanni im Zentrum des Dorfes ist ein Treffpunkt für die Gemeinschaft, besonders an festlichen Tagen. Die lokalen Traditionen zeigen sich in den Festivals, wo Menschen zusammenkommen, um handgemachte Pasta, Käse und regionale Spezialitäten zu teilen.
Der Ort ist klein und zu Fuß leicht zu erkunden, am besten mit bequemen Schuhen für die gepflasterten Wege. Parken Sie am Rande des Dorfes und gönnen Sie sich Zeit für gemütliche Spaziergänge entlang des Sees, besonders in Frühling oder Frühherbst, wenn das Wetter mild ist.
Die Hermitage von San Salvatore ist eine natürliche Höhle mit einer Kapelle aus dem 14. Jahrhundert, die in einen Berghang über dem See gebaut wurde, mit zwei originalgetreuen Fresken aus dem 17. Jahrhundert. Dieses verborgene Heiligtum ist nur durch geführte Touren erreichbar und bietet Besuchern einen Einblick in das Leben der Eremiten, die hier lebten.
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