Buggerru, italienische Gemeinde auf Sardinien
Buggerru ist ein kleiner Ort an der Südwestküste Sardiniens, der sich um Kohlebergbau entwickelt hat. Das Gelände wird von felsigen Klippen und sandigen Buchten geprägt, wobei die Häuser Richtung Meer angeordnet sind und eine Kirche im neugriechischen Stil den Stadtkern markiert.
Der Ort entstand 1864 als Bergbausiedlung und entwickelte sich schnell: bereits 1882 fanden die ersten Glockengeläut der Kirche statt, ein Postamt wurde 1879 eröffnet. Im Jahr 1904 ereignete sich das Massaker von Buggerru, als drei Bergleute während eines Streiks für bessere Arbeitsbedingungen von Soldaten erschossen wurden.
Buggerru trägt den Namen nach seiner geografischen Lage und wurde als Bergbaustadt um 1864 gegründet. Heute sieht man in den Straßen noch die Spuren dieser Vergangenheit: alte Gebäude, die Kirche San Giovanni Battista im Zentrum und die Art, wie die Häuser zum Meer ausgerichtet sind, erzählen von der Geschichte der Bergleute und ihrer Familien.
Der Ort liegt an der Südwestküste Sardiniens und ist mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Die beste Zeit zum Besuch ist von Mai bis September, wenn das Wetter mild ist und viele Aktivitäten wie Wanderungen, Bootsfahrten und Strandbesuche möglich sind.
Um 1900 könnte hier eine der ersten Automobile Sardiniens gestanden haben: eine Decauville der Bergbaugesellschaft, die sich ohne Rückwärtsgang bewegte und eine drehbare Plattform verwendete, um zu wenden. Dieses ungewöhnliche Fahrzeug war speziell für den Transport von Mineralien in der bergigen Gegend entwickelt worden.
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