Pontinia, italienische Gemeinde
Pontinia ist eine Gemeinde in Latium in der flachen Ebene südlich von Rom. Die Stadt wurde 1935 als geplante Siedlung erbaut und zeigt eine ordnungsgemäße Straßenanlage mit einem zentralen Platz, umgeben von historischen Gebäuden wie dem Rathaus, dem früheren Kulturhaus und einer Kirche.
Die Stadt wurde 1935 als Teil eines großen Projekts gegründet, das die Pontinischen Sümpfe in Ackerland umwandeln sollte. Der Ingenieur Alfredo Pappalardo entwickelte die Pläne für diese geplante Siedlung, die aus entwässerten Moorflächen entstand.
Der Name Pontinia stammt direkt von den Pontinischen Sümpfen, den Feuchtgebieten, die einst die Gegend bedeckten. Heute findet man in der Stadt eine lokale Kultur, die durch Feste und Traditionen geprägt ist, welche die Geschichte der Landgewinnung lebendig halten.
Die Stadt hat breite, offene Straßen und einen übersichtlichen Grundriss, der leichte Erkundung zu Fuß ermöglicht. Die ebene Topografie und flache Lage einige Meter über dem Meeresspiegel machen das Gehen und Erkunden für die meisten Besucher angenehm.
Die Stadt beherbergt ein Museum der Malaria und ihrer Geschichte in der Casa della Cultura, das an die Gesundheitsprobleme erinnert, die in den versumpften Gebieten vorher herrschten. Dieses Museum zeigt, wie eng die Entstehung von Pontinia mit dem Kampf gegen eine Krankheit verbunden war, die die Region einst heimsuchte.
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