Straße von Messina, Meerenge zwischen Sizilien und Kalabrien, Italien
Die Straße von Messina ist eine Meerenge zwischen Sizilien und Kalabrien in Italien, die das Tyrrhenische Meer im Norden mit dem Ionischen Meer im Süden verbindet. An ihrer engsten Stelle misst die Wasserstraße etwa 3 Kilometer (1,9 Meilen) in der Breite und bildet eine natürliche Trennung zwischen der Insel und dem italienischen Festland.
Griechische Seefahrer fuhren durch diese Gewässer in der Antike und gaben den natürlichen Gefahren die Namen Skylla und Charybdis. Diese Bezeichnungen wurden später zu Symbolen für schwer zu bewältigende Herausforderungen in Mythen und Erzählungen.
Das Scylla-Vorgebirge liegt auf der kalabrischen Seite und zeigt, wie eng sich Mythologie mit dem Alltag der Fischer verwebt, die noch heute mit den Strömungswechseln zurechtkommen müssen. Auf der sizilianischen Küste gibt es kleine Häfen, in denen Schwertfisch-Boote ihre Form an das tiefe Wasser anpassen.
Fährverbindungen zwischen Messina und Villa San Giovanni bieten regelmäßige Überfahrten für Reisende und Fahrzeuge, wobei die Überquerung je nach Wetterbedingungen etwa 20 Minuten dauert. Die Sicht auf beide Küsten ist bei klarem Wetter vom Deck aus gut zu erkennen.
Unter bestimmten Wetterbedingungen entsteht hier die Fata Morgana, eine optische Täuschung, bei der entfernte Küstenpunkte über der Wasseroberfläche zu schweben scheinen. Dieses Phänomen war in früheren Zeiten eine Quelle von Legenden und beeinflusste Erzählungen von Geisterinseln.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.