Bertinoro, Mittelalterliche Hügelkommune in der Emilia-Romagna, Italien.
Bertinoro ist eine Gemeinde auf dem Monte Cesubeo in der Region Emilia-Romagna, die sich auf etwa 220 Metern Höhe erstreckt. Von diesem Standort aus bietet die Stadt Ausblicke, die von den Apenninen bis zur Adria reichen, und ihr Zentrum wird von einer Festung aus dem Mittelalter geprägt, in der sich heute ein Universitätszentrum mit Konferenzräumen und das Interreligiöse Museum befinden.
Die Festung wurde um das Jahr 1000 errichtet und diente 1177 als vorübergehende Residenz von Kaiser Friedrich Barbarossa. Im Jahr 1584 wurde der Ort zum Bischofssitz ernannt, was seine Bedeutung in der Region weiter festigte.
Die Säule der Ringe auf dem Hauptplatz zeigt zwölf Metallringe, die jeweils mit einer Adelsfamilie verbunden sind, welche Reisende nach mittelalterlichem Brauch beherbergten. Diese Tradition spiegelt sich in der Art wider, wie der Ort bis heute Gastfreundschaft als Kern seiner Identität betrachtet.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Gassen auf dem Hügel gepflastert und teilweise steil sind. Die beste Zeit zum Erkunden ist früher am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Menge geringer ist und die Beleuchtung für Fotos günstiger wird.
An jedem Metalring der Colonna dei Ceri können Besucher Nachrichten befestigen und damit an ein altes Gastfreundschaftssystem anknüpfen, das Adelsfamilien nutzten. Dieses Ritual hat sich zu einem modernen Brauch entwickelt, bei dem Reisende ihre Wünsche und Grüße hinterlassen, was der Stadt eine lebendige, interaktive Komponente verleiht.
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