Santa Marta, Naples, Renaissancekirche im Stadtteil Spaccanapoli, Neapel, Italien
Santa Marta ist eine Kirche aus der Renaissance im Spaccanapoli-Viertel und liegt parallel zum Konvent Santa Chiara an der Via Benedetto Croce. Das Gebäude zeigt charakteristische Renaissance-Merkmale in seiner Fassade und weist mehrere Kapellen auf, deren Altarbilder das künstlerische Schaffen des 17. Jahrhunderts präsentieren.
Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert von Margherita di Durazzo, der Mutter von König Ladislaus von Neapel, gegründet. Nach der Revolution von Masaniello 1647 wurde das Gebäude umgebaut und sein Aussehen dauerhaft verändert.
Die Kirche ist dem Gebet und der Andacht der Nachbarschaft gewidmet und zeigt die religiöse Rolle der Renaissance-Gebäude in der dicht bebauten Spaccanapoli-Gegend. Die Kapellen und der Altarraum offenbaren, wie Kunsthandwerk und Glaube in Neapels sakralen Räumen miteinander verflochten waren.
Der Zugang zur Kirche ist unregelmäßig und es ist ratsam, vorher nachzufragen oder eine lokale Quelle zu überprüfen, um zu erfahren, wann sie geöffnet ist. Das Gebäude befindet sich in Spaccanapoli, einer engen, belebten Straße, daher ist es am besten, morgens zu besuchen, wenn der Bereich weniger überlaufen ist.
Eine Bruderschaft aus dem Adel, die die Kirche früher besaß, führte ein Codex mit den Wappen der Neapler Adelsfamilien. Dieses handgeschriebene Verzeichnis dokumentiert die Identität und den Rang derjenigen, die in der Kirche versammelt waren.
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