Montan, Gemeinde in Südtirol, Italien
Montan an der Weinstraße ist eine kleine Gemeinde in Südtirol, gelegen auf einem Hügel mit Blick auf das Adige-Tal und umgeben von Weinbergen sowie grünen Feldern. Der Ort besteht aus mehreren Dörfern, die sich in unterschiedlichen Höhen zwischen etwa 400 und 1.000 Metern erstrecken und miteinander durch schmale Straßen verbunden sind.
Die Gegend wurde bereits von frühen Bevölkerungsgruppen vor der Antike besiedelt, wovon alte Namen und archäologische Stätten wie die Ruinen von Castelfeder berichten. Im Mittelalter war Montan Teil der Grafschaft Tirol und wurde von Feudalherren mit Befestigungen wie dem Castello d'Enna überwacht.
Der Ort ist nach seinem Schutzpatron Sankt Bartholomäus benannt, dessen Fest am 24. August mit Gottesdiensten und lokalen Feierlichkeiten begangen wird. Die Weinbautradition prägt das Zusammenleben hier, wobei lokale Kellereien und kleine Läden Besucher willkommen heißen, um die handwerklich hergestellten Weine zu kosten.
Der Ort ist leicht mit dem Auto oder Bus von größeren Städten wie Bozen erreichbar, wobei die schmalen, kurvenreichen Straßen herrliche Blicke auf das Tal und die Berge bieten. Wanderer und Radfahrer finden zahlreiche Wege durch die Landschaft vor, einige verlaufen entlang einer alten Bahntrasse aus dem Ersten Weltkrieg.
Ein bedeutsamer Wanderweg folgt der Route einer ehemaligen Eisenbahnstrecke aus dem Ersten Weltkrieg, die über die Hügel der Gegend führte. Diese historische Linie ist heute ein beliebter Pfad zum Wandern und Radfahren mit Blick auf die Weinberge und das Tal.
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