Aril, Fluss in Cassone, Malcesine, Italien.
Der Aril ist ein sehr kurzer Fluss im Dorf Cassone, einem Ortsteil von Malcesine am Gardasee in der Venetien. Er entspringt einer Quelle im Dorfinneren und mündet nach einem kurzen Lauf direkt in den See.
In früheren Jahrhunderten trieb das Wasser des Aril zwei Mühlen und eine kleine Wasserkraftanlage an, die für das Dorf Cassone von Bedeutung waren. Diese Nutzung prägte das wirtschaftliche Leben des Ortes, bevor sie nach und nach durch andere Tätigkeiten abgelöst wurde.
Der Aril ist für die Bewohner von Cassone mehr als nur ein Bach: Er gilt als Wahrzeichen des Dorfes und zieht neugierige Besucher an, die ihn fotografieren möchten. Wer durch Cassone spaziert, begegnet ihm fast zwangsläufig, da er mitten durch den Ortskern fließt.
Der Aril ist zu Fuß leicht erreichbar und liegt mitten im Dorf Cassone, das selbst Teil von Malcesine ist. Ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag ist angenehmer, da dann weniger Besucher unterwegs sind.
Der Aril gilt als Italiens kürzester Fluss, was ihn zu einem der geografisch ungewöhnlichsten Wasserläufe des Landes macht. Trotz seiner geringen Länge dient er als Laichgewässer, in das Forellen aus dem Gardasee einwandern, um sich fortzupflanzen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.