Valtournenche, Tal in Italien
Valtournenche ist ein Bergtal in der Region Valle d'Aosta in Italien, das sich von Süd nach Nord erstreckt und von steilen Gipfeln umgeben ist. Das Tal wird vom Marmore-Bach durchflossen, der grüne Wiesenflächen und kleine Höfe prägt, während der Cervino als herausragendster Berg mit seiner markanten Pyramidenform das Landschaftsbild dominiert.
Das Tal gewann ab dem Mittelalter Bedeutung durch Handelswege, die über den Colle del Teodulo führten und verschiedene Alpentäler verbanden. Im 19. Jahrhundert zog es Bergsteiger aus aller Welt an, die vom Cervino fasziniert waren und diese Leidenschaft für Bergsteigen und Klettersport bis heute prägt.
Der Ort hat tiefe Wurzeln in der Hirtenkultur und dem Berghandwerk. Die Menschen hier bewahren alte Traditionen durch saisonale Feste, lokale Küche mit Käse und Fleischerzeugnissen sowie handwerkliche Arbeiten wie Webtextilien und Holzschnitzereien, die man in Werkstätten und auf Märkten sehen kann.
Die Unterkünfte reichen von einfachen Gasthöfen bis zu kleineren Hotels, viele davon liegen in der Nähe der Hauptattraktionen und bieten guten Zugang zu Wanderwegen. Die beste Reisezeit hängt vom Interesse ab: Wärmere Monate für Wanderungen und Bergbiking oder Winter für Skisport und Snowboarden.
Einige der alten Terrassenfelder auf den steilen Hängen, die von Bauern vor Jahrhunderten gebaut wurden, sind noch heute sichtbar und zeigen die bemerkenswerte Fähigkeit der Menschen, auf extremem Gelände zu arbeiten. Diese erhaltenen Strukturen erzählen von einer Zeit, in der Landwirtschaft in der Bergwelt eine echte Kunstform war.
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