Villa di Livia, Antike römische Villa in Prima Porta, Italien
Die Villa der Livia ist eine römische Residenz in Prima Porta mit unterirdischen Räumen, die Gartenfresken zeigen. Die Wandmalereien stellen Bäume, Blumen, Vögel und Früchte vor blauem Himmel dar und bedecken alle vier Wände eines kühlen Raums unter der Erde.
Livia Drusilla erhielt das Anwesen als Mitgift, als sie 39 v. Chr. Kaiser Augustus heiratete. Die Villa blieb lange im Besitz der kaiserlichen Familie und wurde später bei Ausgrabungen im 19. Jahrhundert wiederentdeckt.
Der Name Ad Gallinas Albas erinnert an weiße Hühner, die hier nach römischen Berichten gezüchtet wurden, während Lorbeer aus den Gärten den Kaisern bei Triumphen diente. Besucher sehen heute die unterirdischen Räume, in denen Wandmalereien Pflanzen, Vögel und Früchte so lebensnah zeigen, als könnte man sie berühren.
Der Rundgang führt durch die unterirdischen Räume, in denen die Temperatur selbst im Sommer kühl bleibt. Der Zugang erfolgt über eine Treppe, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Ein Adler soll eine weiße Henne mit einem Lorbeerzweig im Schnabel auf Livias Schoß fallen gelassen haben, was dem Ort seinen lateinischen Namen gab. Die Fresken wurden in den 1950er Jahren abgenommen und nach Rom gebracht, doch eine originalgetreue Rekonstruktion zeigt heute die gemalten Gärten am ursprünglichen Ort.
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