Salento, Halbinsel in Apulien, Italien
Salento erstreckt sich zwischen der Adria und dem Ionischen Meer und bildet den südlichsten Teil der Region Apulien mit flachen Küstenstrichen und sanften Hügeln im Landesinneren. Steinmauern durchziehen die Landschaft und trennen Olivenhaine von Weizenfeldern.
In der Antike siedelten sich Griechen und später Römer hier an und hinterließen Spuren in Sprache und Architektur. Im Mittelalter prägten Normannen und Byzantiner das Gebiet, bevor es unter die Herrschaft verschiedener süditalienischer Königreiche fiel.
Die Bewohner sprechen oft einen lokalen Dialekt namens Griko, der griechische Wurzeln bewahrt und bis heute in einigen Dörfern zu hören ist. Entlang der Küste stehen weiße Häuser mit flachen Dächern, die an mediterrane Orte südlich von hier erinnern.
Reisende können die Halbinsel über kleinere Straßen erkunden, die Küstendörfer miteinander verbinden und durch Landschaftsabschnitte mit Olivenbäumen führen. Im Sommer ist die Küste belebt, im Frühling oder Herbst findet man ruhigere Bedingungen vor.
Unter der Erde liegen alte Ölmühlen, die direkt in den Kalkstein gehauen wurden und über Jahrhunderte zur Pressung von Olivenöl dienten. Manche dieser Räume sind heute noch zugänglich und zeigen die Arbeitsbedingungen vergangener Zeiten.
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