Santa Maria di Leuca, Küstenfraktion in Castrignano del Capo, Italien
Santa Maria di Leuca ist eine frazione im äußersten Süden der Halbinsel Salento, wo die Adria auf das Ionische Meer trifft. Der Leuchtturm steht auf einer hohen Klippe über dem Wasser, und rund um den Hafen verteilen sich niedrige Häuser und kleine Strände zwischen den Felsen.
An dieser Stelle stand in der Antike ein griechischer Tempel für Minerva, auf dessen Fundamenten später eine christliche Kirche errichtet wurde. Die jetzige Basilika entstand im 18. Jahrhundert und ersetzte das frühere Bauwerk an derselben Kante des Kaps.
Am Hafen und entlang der Küste stehen kleine weiße Häuser neben den Fischern, die ihre Netze auslegen und Boote für kurze Touren vorbereiten. Die Verbindung zum Meer zeigt sich in den hölzernen Kähnen und in den einfachen Hütten, wo die Fischer morgens Tintenfisch und Fisch aus den Kisten holen.
Die Grotten entlang der Küste erreicht man am einfachsten mit einem Boot, da viele nur vom Wasser aus zugänglich sind. Im Sommer verkehren kleine Boote vom Hafen aus, und die Fahrten dauern je nach Route meist ein oder zwei Stunden.
Der Leuchtturm erhebt sich nicht nur über dem Wasser, sondern steht auf einer so hohen Klippe, dass seine Basis und Spitze zusammen weit über hundert Meter erreichen. Diese Kombination aus natürlicher Höhe und Bauwerk macht ihn ungewöhnlich sichtbar für Schiffe auf beiden Meeren.
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