Dom von Mantua, Mittelalterliche Kathedrale in Mantua, Italien
Die Kathedrale von Mantua ist eine Bischofskirche im historischen Zentrum, die in mehreren Bauphasen entstand und heute drei verschiedene architektonische Stile vereint. Die weiße Marmorfassade zeigt drei Portale und vier korinthische Pilaster, während die Seitenwände gotische Elemente bewahren und der freistehende Glockenturm romanische Formen aufweist.
Ein frühchristlicher Bau an dieser Stelle brannte im Jahr 894 ab, was zum Neubau in den folgenden Jahrhunderten führte. Francesco IV. Gonzaga ließ den Bau zwischen 1395 und 1401 im romanischen Stil erneuern, während die Fassade erst im 18. Jahrhundert ihre heutige barocke Form erhielt.
Der Name leitet sich vom heiligen Petrus ab, dem die Kirche ursprünglich geweiht war, bevor sie zur Bischofskirche des Bistums wurde. Innen sieht man die Kapellen an den Seitenwänden, wo lokale Künstler aus der Region ihre Werke hinterließen und wo heute noch Menschen zum Gebet hinkommen.
Die Kirche öffnet morgens und nachmittags, wobei der Zugang während der Gottesdienste eingeschränkt sein kann. Besucher sollten auf angemessene Kleidung achten und leise sprechen, da es sich um einen aktiven Gottesdienstraum handelt.
Der Glockenturm steht getrennt vom Hauptgebäude und stammt aus einer früheren romanischen Phase, die noch sichtbar ist. Diese Trennung zwischen Turm und Kirchenschiff zeigt, wie sich das Bauwerk über Jahrhunderte hinweg entwickelte, ohne frühere Teile vollständig zu entfernen.
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