Vada, Ortsteil von Rosignano Marittimo
Vada ist ein kleines Küstendorf in der Gemeinde Rosignano Marittimo an der toskanischen Küste, mit einem langen, flachen Sandstrand, einem kleinen Hafen und einem Leuchtturm neben einem alten Pier. Die Straßen des Ortes sind ruhig, gesäumt von alten Backsteingebäuden, und das Dorf liegt nur wenige Meter über dem Meeresspiegel.
Die Römer nannten den Ort Vada Volaterrana und nutzten ihn als Handelshafen; die Via Aurelia verlief hier entlang und ein Stein markierte den 287. Kilometer von Rom aus. Im Mittelalter wurde das Gebiet immer wieder von Überschwemmungen heimgesucht, bis im 19. Jahrhundert Ingenieure ein Entwässerungssystem anlegten, das die Besiedlung des Sumpflandes ermöglichte.
Vada ist seit Generationen ein Fischerort, und man spürt das noch heute in den engen Gassen nahe dem Hafen, wo Boote angelegt sind und Netze zum Trocknen aufgehängt werden. Die kleine Kirche San Leopoldo Re ist der Mittelpunkt des Dorflebens, besonders bei lokalen Festen, wenn sich die Bewohner auf dem Platz davor versammeln.
Der Strand ist flach und das Wasser seicht, was ihn besonders für Anfänger beim Wassersport geeignet macht. Alle wichtigen Einrichtungen wie Geschäfte, Apotheken und Restaurants sind zu Fuß erreichbar, sodass man den Ort problemlos ohne Auto erkunden kann.
Die Strände von Vada haben ein ungewöhnliches Aussehen: Weißes Pulver, das von einer nahegelegenen Fabrik ins Meer gelangt, gibt dem Sand eine helle, fast tropische Farbe. Unter der Wasseroberfläche und unter dem Sand versteckt liegen Bunker und andere Überreste aus dem Zweiten Weltkrieg.
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