Villa Celestina, Modernistische Villa in Castiglioncello, Italien.
Villa Celestina ist eine Modernistin-Villa in Castiglioncello an der Toskanaküste. Das dreistöckige Gebäude zeichnet sich durch großflächige Verglasungen, offene Säulenhallen und asymmetrische Formen aus, die das rationale Bauen der Zeit widerspiegeln.
Die Villa wurde 1932 vom Architekten Vittorio Cafiero erbaut und ersetzte ein älteres Gebäude von 1915 an derselben Stelle. Sie diente zunächst als Residenz für Attilio Teruzzi, einen hochrangigen Faschisten, bevor sie nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Funktion wandelte.
Das Anwesen war bis 1943 Schauplatz zahlreicher gesellschaftlicher Zusammenkünfte und wurde später zu einem Freizeitzentrum mit Spielsälen und Tanzhallen.
Die Villa liegt zwischen dem Bahnhof und dem Mittelmeer an der Grenze eines großen Kiefernwaldes. Der Standort macht sie leicht zugänglich und bietet einen Kontrast zwischen modernem Gebäude und natürlicher Küstenlandschaft.
Zwischen 2010 und 2014 betrieb die Universität Pisa ein Meeresbiologiezentrum in der Villa und nutzte die Räume für Forschung und Lehre. Die Gebäude behielten danach ihre wissenschaftliche Verbindung bei und zogen Besucher an, die sich für marine Studien interessierten.
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