Lago di Bomba, Künstlicher See in Abruzzen, Italien
Der Lago di Bomba ist ein künstlicher See in der Region Abruzzen, der zwischen den Gemeinden Bomba, Pietraferrazzana, Colledimezzo und Villa Santa Maria liegt. Er entstand durch die Aufstauung des Flusses Sangro in einem grünen Hügeltal und ist von bewaldeten Hängen und kleinen Dörfern umgeben.
Der See entstand in den 1950er Jahren, als der Sangro für ein Bewässerungsprojekt aufgestaut wurde, das die Landwirtschaft in weiten Teilen der Abruzzen verändern sollte. Dabei wurden Teile des Flussverlaufs und der angrenzenden Täler dauerhaft überflutet.
Die Ufer des Sees sind ein beliebter Treffpunkt für Familien aus den umliegenden Dörfern, die an warmen Wochenenden zum Picknicken und Angeln herkommen. Das Leben am Wasser folgt einem ruhigen, saisonalen Rhythmus, der tief in den Gewohnheiten der Einheimischen verwurzelt ist.
Der See ist von mehreren umliegenden Ortschaften aus erreichbar, und kleine Straßen führen an verschiedenen Stellen direkt ans Ufer. Ein eigenes Fahrzeug ist hilfreich, da öffentliche Verbindungen in der Gegend selten sind.
Weil der See auf einem ehemaligen Flussbett liegt, tauchen in Trockenperioden manchmal alte Bodenstrukturen und Steinreste an der Oberfläche auf. Das macht ihn zu einem der wenigen Orte in der Region, an dem die Spuren der früheren Landschaft noch sichtbar werden.
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