Galleria Borghese, Kunstmuseum in der Villa Borghese Pinciana, Rom, Italien
Die Galleria Borghese präsentiert Gemälde, Skulpturen und Antiken in zwanzig Räumen über zwei Etagen innerhalb einer ehemaligen Villenresidenz aus dem Jahr 1605. Das Gebäude liegt im Park von Villa Borghese und verbindet Kunstsammlung mit klassizistischer Innenarchitektur.
Kardinal Scipione Borghese, Neffe von Papst Paul V., baute die Sammlung zwischen 1605 und 1621 durch Ankäufe und gelegentliche gewaltsame Aneignungen auf. Die Villa wurde später teilweise umgestaltet, behielt aber die Grundstruktur als Ausstellungsort für die Kunstwerke der Familie bei.
Die Säle im Erdgeschoss zeigen noch die ursprüngliche Wanddekoration aus dem frühen 17. Jahrhundert, mit Fresken, Marmor und vergoldeten Stuckarbeiten. Jedes Zimmer ist wie ein Gesamtkunstwerk gestaltet, das Skulpturen und Gemälde in einen engen Dialog mit der Architektur setzt.
Besucher müssen Eintrittskarten im Voraus für zweistündige Zeitfenster reservieren; geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag zwischen 9:00 und 19:00 Uhr. Die Räume liegen teils über Treppen, und die Besucherzahl pro Zeitfenster ist begrenzt, um die Werke zu schützen.
Im Fußboden mehrerer Säle sind antike römische Mosaiken eingelassen, darunter eine Gladiatorenszene, die 1834 auf dem Landgut der Familie an der Via Casilina entdeckt wurde. Diese Bodenmosaiken verbinden die Kunstwerke an den Wänden mit archäologischen Funden aus der römischen Kaiserzeit.
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