Villa Borghese Pinciana, Kunstmuseum in den Villa-Borghese-Gärten, Rom, Italien.
Die Villa Borghese Pinciana ist ein dreigeschossiges Palastgebäude auf dem Pincio-Hügel in Rom, das als Museum mit zwanzig Ausstellungsräumen genutzt wird. Die Säle haben Marmorböden und bemalte Decken und sind nach dem klassischen Muster eines Barockpalastes angeordnet.
Kardinal Scipione Borghese ließ das Gebäude ab 1607 auf dem Pincio-Hügel errichten, zunächst als private Residenz und Ort zur Aufbewahrung seiner Kunstsammlung. Im 19. Jahrhundert erwarb der italienische Staat das Anwesen und öffnete es nach und nach für die Öffentlichkeit.
Die Sammlung des Hauses umfasst Werke von Bernini, Tizian, Raffael und Caravaggio, die man hier in prachtvoll dekorierten Sälen bewundern kann. Besucher erleben so einen direkten Eindruck davon, wie diese Künstler die europäische Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts geprägt haben.
Besuche müssen im Voraus gebucht werden, da der Einlass in Zeitfenstern von zwei Stunden mit einer begrenzten Personenanzahl erfolgt. Es empfiehlt sich, frühzeitig zu planen, da freie Plätze vor allem in der Hochsaison schnell vergeben sind.
Die Marmersteine des Eingangsportikus stammen ursprünglich von einem antiken Bogen aus dem 1. Jahrhundert, der einst an einer der großen Römerstraßen stand. Dieser Stein wurde wiederverwendet und ist heute ein verborgener Bestandteil der Fassade des Gebäudes.
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