Cinema dei Piccoli, Kino in Villa Borghese, Rom, Italien
Das Cinema dei Piccoli nimmt 71,52 m² in der Villa Borghese in Rom ein, mit 63 Sitzen und einer 5 m mal 2,5 m großen Leinwand aus der Restaurierung von 1991. In der Vorführkabine steht seit 2021 ein BARCO SP 2K-7 LASER, zuvor ab 2013 ein Sony-4K-Projektor. Nachmittags laufen Filme für Kinder, abends Originalfassungen mit Untertiteln.
Alfredo Annibali eröffnete den Saal 1934 als „Casa di Topolino“, mit einem Mickey-Mouse-Bild mit Filmkamera neben dem Schild. Disney erzwang später die Entfernung des Namens, doch die Figur blieb bis in die 1970er Jahre. Während des Zweiten Weltkriegs ruhte der Spielbetrieb und wurde sofort danach wieder aufgenommen. 1978 gründeten Fulvio Wetzl und Titta Labonìa dort den Filmclub Piccolo Officine, der Wim Wenders’ Falso movimento in Italien erstaufführte.
Das Kino spezialisiert sich auf Kinderfilme und Bildungsinhalte und bietet jungen Zuschauern in Rom einen Ort, um verschiedene Filmtraditionen kennenzulernen. Die Auswahl zielt darauf ab, die Liebe zum Kino bei Kindern zu wecken und ihre Neugier auf andere Kulturen durch Film zu fördern.
Das Kino befindet sich in der Villa Borghese inmitten von Pinienwald und ist daher am besten zu Fuß oder mit Fahrrad erreichbar. Es ist hilfreich, den Ort vorher zu erkunden, um die richtige Anfahrt durch den Park zu finden.
2005 nahm das Guinness-Buch der Rekorde den Saal als kleinstes Gebäude der Welt auf, das für Filmvorführungen genutzt wird. Für den Eintrag mussten die Eigentümer nachweisen, dass der Betrieb mit einer gewissen Kontinuität lief. Der Saal misst 71,52 m² und hat 63 Sitzplätze.
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