Acqua Vergine, Römischer Aquädukt im östlichen Rom, Italien
Acqua Vergine ist eine römische Wasserleitung in Rom, die teilweise unterirdisch verläuft und teilweise auf steinernen Bögen erhöht ist. Das System durchzieht die Stadt und speist zahlreiche Brunnen, darunter die bekanntesten Wasserspiele Roms.
Das ursprüngliche Bauwerk wurde von Marcus Vipsanius Agrippa 19 v.Chr. angelegt, um die Bäder im antiken Campus Martius mit Wasser zu versorgen. Über Jahrtausende hinweg wurde das System erweitert und instand gehalten und versorgt die Stadt bis heute.
Der Name bezieht sich auf ein junges Mädchen, das römischen Soldaten zu natürlichen Quellen führte, als diese nach saubarem Wasser suchten. Diese Geschichte prägt bis heute das Image dieser Wasserleitung in Roms Gedächtnis.
Das Netzwerk ist auf verschiedene Weise sichtbar: durch Brunnen an vielen Straßenecken, auf steinernen Bögen in einigen Stadtteilen und an Wasserpunkten in Parks und Plätzen. Der beste Weg, es kennenzulernen, ist ein spaziergang durch die Stadt und das Beobachten dieser Wasserstellen.
Das Wasser aus dieser Quelle enthält keine Kalkablagerungen, was es über zwei Jahrtausende hinweg zu einer der reinsten Wasserquellen Roms machte. Diese Reinheit war einer der Hauptgründe, warum das System so lange überlebte und sich in der Stadt ausbreitete.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.