Parc Giovanni Palatucci, Stadtpark im Alessandrino Viertel, Rom, Italien.
Der Parc Giovanni Palatucci ist ein großflächiger Stadtpark im östlichen Randgebiet Roms, der sich über zahlreiche offene Wiesen und breite Wege erstreckt. Das Gelände umfasst Radwege, Spielplätze, Sportanlagen und verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Baumbeständen, die der Freizeit und Bewegung an der frischen Luft dienen.
Im Park sind Reste des Aquädukts Claudia Alexandriana erhalten, das Kaiser Alexander Severus im Jahr 226 n.Chr. errichten ließ, um Wasser zu den Thermen des Campo Marzio zu bringen. Dieses antike Bauwerk bildet einen wertvollen Bestand des Parks und verbindet die heutige Grünfläche mit der römischen Vergangenheit.
Der Park wurde 2003 nach Giovanni Palatucci benannt, einem Polizeikommissar, der während des Zweiten Weltkriegs etwa 5.000 Juden durch Fälschung von Dokumenten rettete. Sein Name erinnert Besucher an einen Akt des Mutes und der Menschlichkeit, der in dieser grünen Fläche am Rande der Stadt lebendig bleibt.
Der Park ist von mehreren Seiten zugänglich: über die Via Lanari, Via Campari, Via Tovaglieri und Via delle Fragole. Besucher finden vor Ort Toiletten, Trinkwasserstellen, ausreichend Rastplätze und schattige Bereiche zum Ausruhen, was lange Aufenthalte angenehm macht.
Ein Umweltbildungszentrum im Park bietet zehn verschiedene botanische Stationen, wo Besucher unterschiedliche Lebensräume erkunden können. Diese Stationen zeigen typische Pflanzen wie Kiefern, Holunder, Pappeln und Ulmen in ihrem natürlichen Umfeld mit anschaulichen Beschreibungen der Ökosysteme.
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