Bagni San Filippo, Thermalquellen im Val d'Orcia, Italien.
Bagni San Filippo sind natürliche Thermalquellen am Fuße des Monte Amiata, die sich in weißen Kalksteinformationen im Wald zeigen und etwa 48 Grad Celsius warm werden. Das Wasser fließt über die hellen Mineralablagerungen ab und bildet mehrere kleine Becken, in denen man baden kann.
Das Gelände war bereits in der Antike bekannt und wurde von Römern wegen seiner heilsamen Gewässer besucht. Über Jahrhunderte hinweg blieb es ein wichtiger Ort für Badegäste, die in die warmen Quellen kamen.
Einheimische nutzen die natürlichen Becken als soziale Treffpunkte, wo sich Menschen zum Baden treffen und die warmen Wasser gemeinsam genießen. Über die Jahre haben sich Besucher und Anwohner daran beteiligt, kleine Dämme aus Steinen zu bauen, die das Wasser in Becken stauen und naturnahe Badeplätze schaffen.
Der Ort ist über einen gekennzeichneten Weg vom Hauptweg aus erreichbar, wobei bezahlte Parkplätze in der Nähe des Eingangs verfügbar sind. Die Wege können rutschig sein, daher sollte man geeignetes Schuhwerk tragen.
Die sogenannte Weiße Wale-Formation ist eine massive Ansammlung von Mineralien, wo heißes Wasser kaskadenartig herabfließt und ungewöhnliche weiße Strukturen bildet. Dieses seltene natürliche Kunstwerk entsteht durch das ständig fließende Mineralwasser, das sich über lange Zeit ablagert.
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