Hochgall, Berggipfel im Pustertal, Südtirol.
Der Hochgall, auch als Monte Collalto bekannt, ist ein Berggipfel mit einer Höhe von 3.436 Metern in der Gruppe der Vedrette di Ries. Dieser Berg ist die höchste Erhebung zwischen Süd- und Osttirol.
Der erste bekannte Aufstieg auf den Hochgall erfolgte 1854 durch den Flugzeugführer Hermann van Acken, der über den Nordostgrat unterhalb des Gipfels aufstieg. Diese frühe Besteigung markiert den Beginn der modernen alpinistischen Geschichte dieses Berges.
Der deutschsprachige Name Hochgall stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet "heller Berg", während die italienische Bevölkerung den Gipfel Monte Collalto nennt. Die unterschiedlichen Namen spiegeln die Zwei-Sprachigkeit dieser Bergregion wider.
Es gibt zwei Hauptrouten zum Gipfel: eine von Riva di Tures über die Kasseler Hütte und eine weitere aus Osttirol über die Barmer Hütte. Die beste Jahreszeit für diese Besteigung ist das späte Frühjahr bis früher Herbst, wenn die Wege zugänglicher sind.
Die Nordwand des Hochgall ist technisch anspruchsvoll und ihre Bedingungen ändern sich je nach Temperaturveränderungen in den letzten Jahrzehnten, was die Eisverhältnisse beeinflusst. Kletterer treffen auf wechselnde Bedingungen, die regelmäßige Beobachtung und Erfahrung erfordern.
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