Schneebiger Nock, Alpengipfel in Südtirol, Italien
Der Schneebiger Nock ist ein Berggipfel in der Rieserfernergruppe in Südtirol und mit 3.358 m der zweithöchste Gipfel dieser Gruppe. Er ist durch steile Grate und scharfe Kanten gekennzeichnet, die ihm ein markantes Profil verleihen.
Die erste dokumentierte Besteigung fand am 6. Oktober 1866 statt, als Erzherzog Rainer von Österreich mit Major Heinrich Wurmbrand und drei einheimischen Führern den Gipfel erreichte. Die Besteigung war Teil der alpinen Erkundungsreisen jener Zeit, die zahlreiche Gipfel in den Ostalpen erschlossen.
Der Berg trägt auf Deutsch den Namen Schneebiger Nock und auf Italienisch Monte Nevoso, was die zweisprachige Tradition Südtirols widerspiegelt. Beide Namen stehen auf Karten und Wegweisern nebeneinander, wie es im gesamten Gebiet üblich ist.
Es gibt drei Hauptrouten zum Gipfel: eine von der Hochgallhütte im Norden, eine weitere über den Magerstein im Norden und eine dritte von der Rieserfernerhütte im Süden. Alle Wege verlaufen über steile und ausgesetzte Abschnitte, weshalb gutes Wetter und ausreichende Bergerfahrung empfehlenswert sind.
Die Nordwestflanke fällt auf über 1.800 m in das Tal von Rein ab, was zu einem der stärksten Höhenunterschiede in der gesamten Rieserfernergruppe gehört. Wer das Tal betrachtet, kann diesen senkrechten Absturz schon aus großer Entfernung erkennen.
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